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Infos
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Ampelpflanzen
für Terrasse und Balkon |
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Pflanzen,
die in hängenden Gefäßen (Ampeln) Terrasse und
Balkon verschönern sollen, müssen einen überhängenden
Wuchscharakter haben, d. h. lange Triebe bilden. Natürlich
wird auch eine möglichst reiche und langandauernde Blüte
gewünscht, zusätzlich auch eine geringe Empfindlichkeit
gegenüber Wind und Regen. Im folgenden werden einige
geeignete Arten und Sorten genannt und ihre besonderen Ansprüche
beschrieben.
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Diese Sorte
ist eine Verbesserung des bekannten Katzenschwanzes. Zum Gießen
sollte möglichst Regenwasser verwendet werden, da die Pflanze
auf hartes (= kalkreiches) Wasser mit Gelbfärbung und
schlechterem Wuchs wegen Eisenmangel reagiert. Eine gleichmäßige
Feuchtigkeit ist günstig für das weitere Wachstum und
beugt Spinnmilbenbefall vor. Als Standort ist ein regengeschützter
Süd- bis Südwestplatz günstig, da durch
Niederschläge die "Katzenschwänze" feucht
werden und dann leicht faulen. Etwas Schatten verhindert extreme
Verdunstung und den häufig damit verbundenen
Schädlingsbefall. Regelmäßige Flüssigdüngung
erhält die Wuchsfreude und Blütenfülle. Die
Überwinterung mit Hauptrückschnitt im Frühjahr kann
im hellen Wohnzimmer oder Wintergarten erfolgen.
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Eine
Pflanze mit hellblauen Trichterblüten, die sich abends und
bei trübem Wetter schließen. Die Pflanze gehört zu
den Windengewächsen (Gartenwinde, Ackerwinde) und bildet
relativ dünne Triebe aus. Nur bei vollsonnigem Standort und
ausreichender Bewässerung und Düngung erzielt man von
Mai bis Oktober reich blühende Pflanzen.
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Die Pflanze
hat blaue Blüten mit gelber Mitte. Sie stellt keine höheren
Ansprüche an Substrat und Standort. Trockenwerden des
Substrates toleriert sie. Das Entfernen der verblühten Blumen
ist wichtig, da die Pflanze durch die braunen Blütenstände
sonst unschön wirkt und auch die nachfolgende Blüte
ausbleibt. Wegen der Robustheit und der leuchtend blauen Blüten
ist sie eine empfehlenswerte Bereicherung des
Sommerpflanzensortimentes. Die Auslese 'Astrid Thomas' hat ein
grüneres und runderes Blatt und größere, aber
weniger Blüten als die Art. Wegen des gedrungeneren Wuchses
ist 'Astrid Thomas' für Ampeln weniger geeignet.
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Eine
leuchtend gelb blühende Strohblume für die Ampel. Bei
sonnigem Standort blüht sie ohne Pause von Mai bis Oktober.
Trockenheit verursacht Wachstumsstörungen; stauende Nässe
ist jedoch noch gefährlicher, sie führt leicht zum
Absterben. Deshalb ist auf durchlässiges Substrat und
einwandfreien Abfluß von zuviel Wasser unbedingt zu achten.
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Die rosa
blühende Pflanze mit stark verzweigten Trieben kann in
Ampeln, Schalen, Balkonkästen und evtl. auch als Bodendecker
verwendet werden. Die Hauptblütezeit reicht von Mai bis Juli.
Danach blüht die Pflanze zwar noch weiter, aber erheblich
spärlicher. Regen wird nicht gut vertragen, ein geschützter
Standort ist daher empfehlenswert. Aufrecht wachsende Bodentriebe stören häufig, sie sollten entfernt werden.
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Eine
beliebte Balkon-, Beet-, Ampel- und Schalenpflanze. Sie ist für
den Schatten und Halbschatten, bei ausreichender Bewässerung
auch für die Sonne geeignet und blüht bei guter Pflege
üppig. Die Ansprüche an das Substrat sind gering,
wichtig sind eine gute Wasserversorgung und Ernährung. Zuviel
Stickstoff führt zu stärkerem Wachstum und geringerer
Blüte. Das Sorten- und Farbenspektrum ist sehr groß.
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Diese alte
Männertreu-Sorte bildet besonders lang herabhängende
Ranken, die sich zudem noch gut verzweigen. Die kleinen Blüten
sind hellblau, sie erscheinen von Mitte/Ende Mai bis in den
Oktober hinein in überwältigender Fülle.
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Auch diese
Pflanzen sind schon lange bekannt und bewährt. Es gibt ein
großes Sortenspektrum mit vielen Blütenfarben und
-formen. Sie sind für den sonnigen bis halbschattigen
Standort geeignet. Bei ausreichender Bewässerung (Staunässe
vermeiden!) und Düngung blühen die Pflanzen von April
bis Oktober. Die verblühten Blumen sollten regelmäßig
entfernt werden. Kühl oder als Steckling überwintern
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Dieses
anspruchslose Gewächs ist als Bodendecker, für
Randbepflanzungen in Beeten und Schalen und auch für Ampeln
geeignet. Die Blätter sind herzförmig und braun
gezeichnet, die rosa Blütenköpfchen heben sich von dem
dunkleren Laub gut ab. Die Blütezeit beginnt im Juni und
dauert bis zum Frost.
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Obwohl die
Pflanze aus Gebieten mit ausgedehnten Trockenperioden stammt und
zu den Sukkulenten zählt, dankt sie gute Wasser- und
Düngergaben im Sommer mit flottem Wachstum und reicher Blüte.
Ein vollsonniger Standort ist unbedingt notwendig, nur dann öffnen
sich die Blüten regelmäßig. Für eine üppige
Blüte müssen alle Samenanlagen entfernt werden. Eine
Überwinterung ist hell, trocken und kühl möglich.
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Eine blau
blühende, recht robuste und windunempfindliche Pflanze aus
Australien. In der Jugend wirkt die Pflanze oft etwas sparrig,
später verzweigt sie sich aber recht gut und wirkt dann wegen
ihres Blütenreichtums und der ansprechenden Farbe sehr
dekorativ. Die Blaue Fächerblume darf nicht mit kalkhaltigem
Wasser gegossen werden. Hierdurch kann es leicht zu einer
Eisenmangelchlorose kommen, d. h. die Blätter werden bis auf
die Blattadern gelb und das Wachstum läßt nach. Es
sollte daher mit Regenwasser gegossen werden. Scaevola verträgt
und verlangt volle Sonne, nur dann blüht sie gut! Der
einzelne Blütentrieb bildet ständig weitere
Einzelblüten, die nach der Blüte von selbst abfallen.
Dies hält den Pflegeaufwand gering. Der Anspruch an Wasser
und Dünger (phosphatarm!) ist hoch, Trockenheit führt
schnell zu kleinen Blüten. Kühle und helle Überwinterung
ist möglich.
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Diese
Pflanze wirkt weniger durch ihre kleinen lila gesternten Blüten
als durch das glänzende dunkelgrüne Laub und die
faustgroßen, eiförmigen und eßbaren Früchte.
Sie sind in der Reife gelb mit violetten Längsstreifen. Der
Geschmack ähnelt dem von Melonen, gekühlt serviert kommt
er am besten zur Geltung. Die Pflanze selbst ist robust und stellt
keine besonderen Ansprüche an das Substrat. Sie braucht wegen
der großen Blattmasse jedoch viel Wasser und Dünger.
Trocknet das Substrat aus, so läßt sie schnell alle
Blätter hängen, erholt sich aber nach Wasserzufuhr
wieder. Wegen des starken Wachstums und des hohen
Wasserverbrauches sollten die Gefäße besonders groß
bzw. tief gewählt werden. An Schädlingen kann die weiße
Fliege sehr lästig werden. Eine gute Bekämpfung ist
durch tägliches Abspritzen der gesamten Pflanze mit klarem
Wasser (Gartenschlauch mit kleiner Düse) möglich.
Pflanzenschutzmittel sollten wie bei anderem Obst und Gemüse
möglichst nicht eingesetzt werden!
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Eine
relativ neue Ampelpflanze ist die Surfinia. Mit ihren schnell
wachsenden, bis zu 2 m langen Trieben und den großen
Petunienblüten, die das Laub überdecken können, ist
sie eine imposante Erscheinung. Entsprechend der großen
Pflanzenmasse ist auch der Wasser- und Nährstoffbedarf hoch.
Der Standort sollte sonnig sein, auch etwas rauhere Lagen werden vertragen. Rückschnitt ist jederzeit möglich.
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Eine
farbenfrohe Ampelpflanze für den sonnigen bis halbschattigen
Standort. Gleichmäßige Substratfeuchte und häufiges
Düngen sind für eine gute Entwicklung und reichen
Blütenansatz notwendig. Trockenheit führt häufig
zum Befall mit Echtem Mehltau. Überwinterung ist bei hellem
Standort und 5 -10 °C möglich.
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